Die Schlei hat vier sehr verschiedene Gesichter

Ferienhäuser am Wasser werden meist für den Sommer gebucht. Bei Karschau 11 wäre das schade — das Haus ist mit Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Gaskamin so gebaut, dass die stillen Monate die besseren sein können.

Frühjahr

Ab März wird es hell, lange bevor es warm wird. Die Knicks schlagen aus, die Kraniche ziehen, und in Kappeln beginnt die Heringssaison. Das Wasser ist noch kalt, das Licht dafür klarer als im ganzen restlichen Jahr.

Es ist die Zeit für lange Spaziergänge und für Abende, an denen man den Kamin noch anmacht und die Terrassentür trotzdem offen lässt.

Sommer

Im Sommer verlagert sich alles nach draußen. Frühstück auf der Terrasse am Wohnzimmer, mittags den Naturpfad hinunter ins Wasser, abends grillen und sitzen bleiben, bis es gegen elf endlich dunkel wird — so weit im Norden zieht sich der Abend.

Der Vorteil des eigenen Ufers zeigt sich in dieser Zeit am deutlichsten: Während an den Ostseestränden Handtuch an Handtuch liegt, ist der Streifen unterhalb des Gartens leer.

Indian Summer

September und Oktober sind an der Schlei oft die beste Zeit. Das Wasser hat den Sommer gespeichert und ist wärmer als die Luft, die Segler sind noch unterwegs, aber die Ferienorte haben sich geleert.

Morgens liegt Nebel über dem Wasser, mittags sitzt man im T-Shirt draußen, und abends ist der Gaskamin genau das Richtige. Wer nicht an Schulferien gebunden ist, sollte diese Wochen nehmen.

Advent, Weihnachten und Silvester

Im Winter wird die Gegend still, und das ist kein Nachteil, sondern der ganze Punkt. Das Haus ist warm — Fußbodenheizung in jedem Raum, der Panorama-Gaskamin auf Knopfdruck an, das 100-Zoll-Heimkino für den Abend.

Silvester an der Schlei heißt: keine Menschenmengen, dafür Feuerwerk über dem Wasser, verteilt über die ganze gegenüberliegende Uferlinie. Es ist die Buchung, für die man sich am frühesten entscheiden muss.

Wetter und was Sie einpacken sollten

An der Schlei gilt, was an der ganzen Küste gilt: Das Wetter wechselt schneller, als die Vorhersage es abbildet. Ein Vormittag mit Regen und ein Nachmittag mit vollem Sonnenschein sind hier kein Widerspruch, sondern derselbe Tag.

Packen Sie deshalb eher in Schichten als für eine Jahreszeit — eine Windjacke gehört auch in den Juli, und feste Schuhe sind an fast jedem Tag des Jahres nützlicher als sie aussehen. Wer im Winter kommt, braucht vor allem etwas für den Weg nach draußen; drinnen sorgt die Fußbodenheizung dafür, dass der Boden warm ist.

Das Haus nimmt Ihnen die Entscheidung ohnehin ab: Bei jedem Wetter gibt es drinnen einen Platz mit Blick aufs Wasser, und der Panorama-Gaskamin ist in Sekunden an.

Was das für den Preis bedeutet

Der Übernachtungspreis richtet sich nach der Saison. Am günstigsten sind die Wintermonate, am höchsten liegen Sommer und Silvester; dazwischen liegen Vorfrühling, Spätsommer, Frühjahr und Indian Summer. Auch der Mindestaufenthalt ändert sich mit der Saison und liegt je nach Zeitraum zwischen zwei und sieben Nächten.

Die Endreinigung von 238 € fällt einmalig an, unabhängig von der Jahreszeit und der Anzahl der Gäste. Eine Kurtaxe gibt es nicht. Die tagesgenaue Berechnung sehen Sie im Buchungsportal.

Schauen Sie nach, welche Jahreszeit noch frei ist.

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